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Samstag, 31. Juli 2010

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"mit dem iPod durch Rom" Stadtführer

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der Petersdom

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die Grotten unter dem Petersdom

Kolosseum.mp3

das Kolosseum

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der Petersplatz

Informationsseite zur Internationalen Ministrantenwallfahrt Rom 2010

Programmraster der Romwallfahrt zum Download

E660C04E-CF53-4D03-AA28-625DD629A40B_lst-kjh.de.pdf

Download Programmraster

Warteliste für die Romreise

Ministrantenwallfahrt 2010:

Ein Hamburger macht die Musik - 450 Minis aus dem Norden fahren mit

Einmal im Messdiener-Leben muss man hin: Zur internationalen Wallfahrt der Ministranten nach Rom. Wer sich jetzt noch nicht dazu entschlossen hat, kommt wohl zu spät. Die Busse aus dem Erzbistum Hamburg sind voll.

Ursprünglich sollten 400 "Minis" aus dem Norden nach Rom fahren. Inzwischen hat die Jugendseelsorge noch 50 Plätze hinzugebucht. "Und 30 Leute stehen noch auf der Warteliste", sagt Jugendpfarrer Georg Bergner. 24 Stunden mindestens dauert die Busfahrt ohne Zwischenübernachtung nach Rom. Dort werden die Norddeutschen vom 31. Juli bis zum 7. August in einem großen Hotel an der Via Aurelia Quartier machen. Die frühe Buchung hat sich gelohnt. Vom Hotel kommt man bequem per Bus ins Zentrum.

Höhepunkt der Wallfahrt ist ein Abendgebet auf dem Petersplatz am 3. August und die Papstaudienz am 4. August. Für den Hamburger Kantor Norbert Hoppermann bedeutet das Wallfahrtsspektakel eine besondere Herausforderung. Er ist für die Musik bei beiden Großveranstaltungen verantwortlich. "Wir haben dazu eine eigene Band formiert", sagt Hoppermann. Sie trägt den Namen "Sela". 20 Musiker gehören dazu. Bis zum August haben sie noch Zeit, das Programm einzustudieren und die Texte zu lernen: Auf deutsch, italienisch, englisch, französisch und ungarisch.

"Ich werde demnächst noch einmal nach Rom fahren, um mich mit der Tonanlage vertraut zu machen“, sagt Norbert Hoppermann. Ein Gottesdienst mit mehr als 50 000 Teilnehmern ist selbst für einen erfahrenen Großveranstaltungs-Begleiter eine besondere Nummer. Entspannter dürfen die anderen Teilnehmer aus dem Erzbistum der Rom-Woche entgegenfiebern. Auf sie wartet ein schönes Programm. Ausflüge nach Castel Gandolfo, Ostia oder Tivoli, gemeinsame Gottesdienste, ein Stadtspiel kreuz und quer durch das alte Rom, "so etwa nach Vorbild des Illuminati-Romans“, verrät Jugendpfarrer Bergner.

Anders als in Dan Browns Schauerroman Illuminati werden dabei nicht serienweise Kardinäle ermordet. Aber es gibt eine ebenso spannende Fährtensuche. In der Jesuitenkirche Il Gesú werden die Messdiener aus den Bistümern Hildesheim, Osnabrück und Hamburg zu einer Bischofsmesse zusammenkommen, bei einer weiteren Eucharistiefeier sind die 450 Nord-Minis unter sich.

"Rom macht immer Eindruck", sagt Georg Bergner. Vor allem bei Riesentreffen, bei denen man als kleines Diaspora-Häuflein in die Masse der Welt-Messdienerschaft eintaucht. "Das Erlebnis des Internationalen hat man bei der Ministrantenwallfahrt allerdings weniger", räumt der Hamburger Jugendpfarrer ein. Drei Viertel der Wallfahrer kommt gewöhnlich aus Deutschland. Nur in den deutschsprachigen Ländern gibt es organisierte Messdienerarbeit.

Für Georg Bergner wird die Wallfahrt ein Wiedersehen mit einer Stadt, in der er fünf Jahre lang als Student gelebt hat. Bietet sich der Diözesanjugendpfarrer also als idealer Stadtführer an? Ja, sagt Bergner, aber die Führung macht er schon in Hamburg und nimmt sie als "podcast" auf. Die Wallfahrer können sich seine Erklärungen dann auf Handy oder mp3-Abspielgerät anhören. Hintergrund: "Wilde" Stadtführungen sind in Rom nicht erlaubt. Wer vor einer großen Gruppe spricht, muss von der Stadt offiziell zugelassen sein.

Quelle: Neue KirchenZeitung