Handbuch »Kinder- und Jugendpolitik, Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland« neu aufgelegt
Bonn, April 2008. Das Handbuch »Kinder- und Jugendpolitik, Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland« - auch bekannt in Anlehnung an die traditionelle Umschlagfarbe als »Grünes Buch« - ist im April 2008 in einer Neuauflage erschienen.
Die Publikation wird im Auftrag des Bundesjugendministeriums von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. herausgegeben und ist eine nützliche Arbeitshilfe für alle Akteure des Arbeitsfelds Kinder und Jugend in Deutschland, in Europa und weltweit. Die vorliegende Ausgabe wurde gegenüber der vorigen aus dem Jahr 2003 aktualisiert und inhaltlich erweitert. Auf fast 800 Seiten erhalten die Leserinnen und Leser einen Überblick über die kinder- und jugendrelevanten Gesetze in Deutschland sowie die jugendpolitischen Strukturen, Ziele und Maßnahmen des Bundesjugendministeriums und anderer Bundesministerien.
Das Handbuch wird in Kürze unter der Webadresse www.kinder-jugendhilfe.info auch online zur Verfügung stehen – in Deutsch und Englisch, eine Datenbank mit den bundesweiten Verbänden und Institutionen inklusive.
Pressemeldung vom 14.4.2008 der Fachstelle für Internationale Juugendarbeit der BRD e. V.; http://www.ijab.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=1073
Auf der Internetpräsenz findet sich auch eine sehr nützliche Powerpoint-Präsentation zu Rahmenbedingungen, Strukuren und Aufgaben und Zielen der Kinder- und Jugendhilfe.
Thomas Wagner, 15.4.2008
Positionspapier zum Gender Mainstreaming der GCL-MF
"Wir wollen uns nicht zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen." - Junge Frauen fordern echte Wahlfreiheit bei der Berufs- und Lebensplanung.
Augsburg/Rieneck. - Mit deutlichen Forderungen wenden sich junge Frauen des katholischen Schülerinnenverbands GCL-MF an Politiker(innen), Arbeitgeber(innen), Verantwortliche in Schulen und katholischer Kirche, aber auch an ihre Altersgenossen und -genossinnen. In einem Positionspapier formulieren die 16-25jährigen Delegierten des Verbandes, welche Veränderungen sie sich wünschen, damit die Verwirklichung ihrer Lebensplanung besser gelingen kann. Sie fordern u.a. gleichen Lohn für gleiche Arbeit, eine Aufwertung bisher frauendominierter Tätigkeiten, mehr Jobangebote mit flexiblen Arbeitszeiten und formen, mehr flexible und qualifizierte Betreuungsangebote für Kinder. Nach Meinung der GCL-MF sollen in Schule wie in sämtlichen Sozialisationsinstanzen stereotype Geschlechterbilder aufgebrochen und das Prinzip Gender Mainstreaming konsequent umgesetzt werden. Die Verantwortlichen in der katholischen Kirche sollen u.a. die Präsenz von Frauen in Amt und Theologie stärker fördern und Mädchen und Frauen in Brüchen und Notlagen ihres Lebens unterstützen.
Um deutlich zu machen, dass es nicht nur um Veränderungen im institutionellen Rahmen geht, sondern auch um persönliches Denken und Handeln, wendet die GCL-MF sich auch an jede und jeden Einzelnen: Jungen und Männer sollten in ihrer eigenen Lebensplanung ihre potentielle Verantwortung für Kinder, Haushalt und Pflege stärker in den Blick nehmen, Mädchen und Frauen werden aufgefordert, sich gegenseitig zu vernetzen und zu unterstützen. Download Positionspapier
Die GCL-MF ist ein katholischer Schülerinnenverband und Mitglied im BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Drei Profilelemente prägen die GCL-MF: Engagement für Schule/Bildung, Ignatianische Spiritualität und Einsatz für (Geschlechter-)Gerechtigkeit.
Rechtsabbieger. Die unterschätzte Gefahr.
Neonazis geben immer dann Schlagzeilen, wenn sie mit Baseballschlägern und Schlagringen Jagd auf Menschen machen. Doch solche Übergriffe sind nur die Spitze eines Eisbergs. Vielerorts in Niedersachsen gehört Rechtsextremismus längst zum Alltag. An dieser gesellschaftlichen Wirklichkeit ändert sich auch dann nichts, wenn man sie verschweigt.
NDR Info und der Bremer Weser-Kurier haben deshalb zur Landtagswahl in Niedersachsen gemeinsam eine Broschüre erarbeitet, die aufklärt über die braunen Stippenzieher und ihre Machenschaften zwischen Stade und Göttingen. Sie trägt den Titel "Rechtsabbieger. Die unterschätzte Gefahr - Neonazis in Niedersachsen"
Die gedruckte Ausgabe hat gut 120 Seiten und ist im Buchhandel zu beziehen. Die Broschüre kann in elektronischer Form als PDF-Datei auf dieser Seite - natürlich kostenlos - heruntergeladen werden.
gefunden auf: www.ndr-info.de
Download der Broschüre




