Siehst du mich?
Ökumenischer Kreuzweg der Jugend mit ca. 150 Teilnehmenden in Harburg
Drei Harburger evangelische-lutherische Kirchengemeinden und die katholische Kirchengemeinde St. Maria/St. Franz-Joseph haben sich mit der Landesstelle der Katholischen Jugend Hamburg zusammen geschlossen um gemeinsam zum ökumenischen Kreuzweg der Jugend einzuladen. Große Hilfe dabei war das sehr ansprechende Material, das von afj (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz) und aej (Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland) zu Verfügung gestellt wurde.
Treffpunkt und Ausgangspunkt war die Marmstorfer Auferstehungskirche. Sie war mit den ca. 150 Teilnehmern gut gefüllt. Die Gastgeber gestalteten die ersten zwei Stationen des Kreuzwegs. Der Liedruf "Siehst du mich" wurde eingeübt und entwickelte sich zum Ohrwurm.
Jugendliche trugen ein großes Kreuz durch den Harburger Stadtpark. Hier fanden weitere drei Stationen statt. An der von den Sinstorfern gestalteten Station auf der Freilichtbühne wurden die Texte schon fast schauspielerisch dargeboten.
Bei einbrechender Dunkelheit sorgten zahlreiche Fackeln für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Ziel des Kreuzwegs war die St. Franz-Joseph-Kirche, wo die letzte Station und der Epilog stattfanden. Anschließend gab es im Pfarrsaal noch heiße Würstchen und jede Menge Gespräche zwischen den Teilnehmern.
Die Teilnehmer der Heilig Kreuz Pfarrei, Neugraben, fanden es gut, endlich mal zu einer stadtweiten Veranstaltung nur einen kurzen Weg zu haben. Zwei weitere katholische Kirchengemeinden (St. Wilhelm, Bramfeld und St. Joseph, Wandsbek) haben sogar den Sprung über die Elbe gewagt und festgestellt: So weit ist es doch nicht... und es hat sich gelohnt.
Eine rund rum gelungene Sache, die Lust macht auf mehr Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kirchengrenzen hinaus...






