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Studium /

Welche Vorteile kann ein Freiwilligendienst für Dein Studium bringen?

Du kannst während des Freiwilligendienstes erste Erfahrungen in der Arbeitswelt machen und in spannende Berufsfelder hineinschnuppern. So startest Du dann in Dein Studium mit bereits einem Jahr Praxiserfahrung. Das kann Dir beim Verständnis von abstrakten Theorien helfen und erleichtert Dir auch die Verbindung von Theorie und Praxis während und nach dem Studium.

Auch für Praktika während des Studiums können die Kontakte aus dem Freiwilligendienst hilfreich sein, ebenso wie für mögliche Arbeitsverhältnisse nach dem Studium. Mit unseren Einsatzstellen beim Erzbistum, Caritas, InVia, Malteser, katholischer Schulverband und der Bernostiftung decken die Rechtsträger ein großes Spektrum der Wohlfahrt in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein ab.

An vielen Hochschulen und Universitäten wird der Freiwilligendienst bei der Vergabe der Studienplätze berücksichtigt. Die Vorgaben sind von Institution zu Institution unterschiedlich. Informationen hierzu findest Du auf den Websites der jeweiligen Hochschule. Dabei variieren die Vorgaben nicht nur von Hochschule zu Hochschule, sondern auch von Studienfach zu Studienfach.

Außerdem erkennen viele Hochschulen den Freiwilligendienst als wartezeit-reduzierendes Praktikum an.

Hast Du bereits einen Studienplatz zugewiesen bekommen und möchtest trotzdem einen Freiwilligendienst leisten, ist das kein Problem. Denn ein/e Studienbewerber/in, die bereits in einem früheren Semester einen Studienplatz erhalten hat, kann diesen auch nach Ableistung eines Freiwilligendienstes antreten.

Bei einigen Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, wird der Freiwilligendienst an manchen Hochschulen als Vorpraktikum anerkannt. Informiere Dich hierzu auch bei der jeweiligen Hochschule. 

6 Jahre später... / Bericht einer Ehemaligen
"Es war im Jahr 2010 als mir in der Handelskammer des Hamburger Rathauses mein Abiturzeugnis feierlich in die Hand gedrückt wurde: „Hier, Sandra, nun steht dir die Welt offen, mach das Beste draus!“ - Nur was war das Beste für mich?!

Meine Berufsphantasien reichten von „irgendwas mit Medien…“, einem dualen Studium in einem Versandunternehmen über Kriminalkommissarin bis zum klassischen Lehramtsstudium. Nur in einem war ich mir sicher: es sollte etwas mit Menschen zu tun haben! Ich entschied mich in meinem Überfluss an Möglichkeiten mit einem FSJ erstmal ein wenig Dampf aus der Sache um die Zukunft zu nehmen, die Arbeitswelt auszutesten und mich und meine Kompetenzen besser kennenzulernen. Nach einem sehr bereichernden Jahr in einer tollen Kita in Hamburg-Billstedt stand es dann fest: Ich möchte Lehrerin werden. Heute befinde ich mich im letzten Semester meines Lehramtsstudiums und schreibe an meiner Masterarbeit. Auf das FSJ schaue ich dankend und auch etwas wehmütig zurück: Nicht nur, dass es mir bei der Entscheidungsfindung geholfen hat meinen Weg zu finden und meine Fähigkeiten und Freude an pädagogischer Arbeit auszumachen, es hat mich auch gelehrt mir Zeit für wichtige Entscheidungen und mich selbst zu nehmen. Einen weiteren positiver Nebeneffekt konnte ich dem ebenfalls abgewinnen: Noch heute sind mir wertvolle Freundschaften aus den Bekanntschaften über die FSJ-Bildungsseminare geblieben. Seit ich als Teamerin eben jene FSJ-Bildungsseminare mitbegleiten darf, erkenne ich mich in vielen Gesichtern der erwartungsvollen, manchmal auch verlorenen FSJler/innen wieder, kann ihnen aber heute mit voller Überzeugung versichern:

Das wird ein super Jahr für dich, mach das Beste draus!"

[Sandra Baumann]

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